Dr. Michael Franz
Curriculum Vitae


1947

Geboren als zweiter Sohn der Eheleute Dr. med. Helmut und Katharina Franz in Tübingen.

1966

Abitur am Staatlichen Ludwigsgymnasium Saarbrücken (altsprachlicher Zweig)

1966 bis 1972

Studium der evangelischen Theologie in Tübingen;
Lehrveranstaltungen v.a. bei Ernst Käsemann, Hartmut Gese, Eberhard Jüngel (alle evangelische Theologie), sowie bei Dieter Jähnig (Philosophie)

Seit 1969

Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes

1972

Erste Theologische Dienstprüfung (Fakultätsexamen); Note IIb (gut)

1972 bis 1974

Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes

1973 bis 1974

Studienaufenthalt in Zürich;
Lehrveranstaltungen v.a. bei Wolfgang Binder, Peter von Matt (Literaturwissenschaft), sowie bei Rudolf W. Meyer und Walter Chr. Zimmerli (Philosophie)

1975 bis 1978

Redakteur im Kirchenfunk des Saarländischen Rundfunks;
gleichzeitig Gasthörer an der Universität des Saarlandes v.a. bei Karl-Heinz Ilting

Dezember 1978

Abschluss der Dissertation Das System und seine Entropie. ′Welt′ als philosophisches und theologisches Problem in den Schriften Friedrich Hölderlins;
Betreuer: Karl-Heinz Ilting (Universität des Saarlandes in Saarbrücken);
Tag der letzten Prüfungsleistung: 5.6.1979;
Note: Magna cum laude

1979

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Alte Geschichte der Universität des Saarlandes (ABM-Stelle)

1980 bis 1992

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (DFG-Mittel) an der Frankfurter Hölderlin-Ausgabe in Bremen

Seit 1986

Mitglied im Beirat der Hölderlin-Gesellschaft

1993 bis 1995

Forschungsstipendium der DFG für das Projekt Die Entmythologisierung Platons. Schellings Tübinger Platonstudien im Rahmen seiner hermeneutischen Frühschriften (Habilitationsschrift)

November 1995

Habilitation durch den Fachbereichsrat des FB 9 (Kulturwissenschaften) der Universität Bremen;
Gutachter: Hans Jörg Sandkühler und Gerhard Pasternack (Bremen), sowie Walter E. Ehrhardt (Hannover);
Erteilung der venia legendi für das Fach Philosophie

Seit März 1996

Privatdozent am Studiengang Philosophie der Universität Bremen

Seit Juli 1998

Mitherausgeber des Hölderlin-Jahrbuchs

Januar 1999

Vortrag auf Einladung der Internationalen Schelling-Gesellschaft zum Geburtstag des Philosophen in Leonberg: Schellings Trinitätslehre. Platonismus und Christentum in der Philosophie der Offenbarung.

WS 1999/2000

Vertretung der C3-Professur Geschichte der Philosophie mit besonderer Berücksichtigung des deutschen Idealismus an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

Juni 2002

Wahl in den Vorstand der Hölderlin-Gesellschaft in Tübingen

Juni 2006

Vize-Präsident der Hölderlin-Gesellschaft

Dezember 2006

Umhabilitierung nach Tübingen (Erteilung der Lehrbefugnis für das Fach Philosophie)

November 2009

Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen




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